INDIGO MASALA
Acoustic Asian World Fusion

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Legends of Panipur, das zweite Album von Indigo Masala, erzählt von einer imaginären Reise in das paradiesische Fürstentum Panipur, irgendwo zwischen Mittlerem Westen und Fernem Osten, wo Orient und Okzident aufeinander treffen und Kobra und Blindschleiche einander tief in die Augen schauen. Die zwölf neuen Eigenkompositionen bieten überschäumende Spielfreude, feinen Humor und einen Hauch von Jazz. "Legends of Panipur" ist leidenschaftlich, energiegeladen, feinfühlig, meditativ und witzig - und manchmal all das zur gleichen Zeit. Jenseits aller engen stilistischen Schubladen bewegt die Musik den Körper ebenso wie das Herz und nährt den Geist ebenso wie die Seele - Weltmusik für das ganze Sein.

Obwohl wir viele Möglichkeiten moderner Studiotechnik nutzen, um einen runden, vielschichtigen und ausgewogenen Klang zu schaffen, bleiben wir unserem
akustischen Anspruch treu: "Legends of Panipur" verzichtet wie schon unser Erstling "Big Gods & Little Animals" konsequent auf elektronische Klangerzeuger oder Samples. Stattdessen werden ausschließlich selbst eingespielte Aufnahmen von akustischen Instrumenten, Stimmen oder anderen natürlichen Klangquellen verwendet. Dadurch entsteht eine Unmittelbarkeit und Lebendigkeit, die im heutigen Musikmarkt mit seinen standardisiert aufgemotzten, weichgespülten und glattgebügelten Massenprodukten Seltenheitswert hat.

Musikalisch abgerundet wird "Legends of Panipur" durch die Beiträge dreier großartiger Gastmusiker.
Susanne Paul war mehrere Jahre selbst Mitglied von Indigo Masala und steuert jetzt einige Kompositionen und ihr unglaublich grooviges Cello bei. Der renommierte World-Jazzer Ramesh Shotham ist auf insgesamt drei Stücken mit den südindischen Percussioninstrumenten Thavil, Kanjira und Morsing zu hören. Markus Brachtendorf, in der Folk-Szene bekannt als Kopf von Lecker Sachen und den Mahones, hat das Album nicht nur aufgenommen und produziert, sondern auch mit einigen Vocals bereichert.





Hörproben aus "Legends of Panipur" auf www.myspace.com/indigomasalamusic

Als i-Tüpfelchen gibt es schließlich noch ein
ungewöhnlich originelles Booklet. Die augenzwinkernden Texte von Yogendra vermitteln ein schillerndes Bild von Flora und Fauna in Panipur und den Sitten und Gebräuchen seiner Bewohner. Und das von Christina von Puttkamer mit Fotos von Norbert Klippstein kreativ und geschmackvoll gestaltete Erscheinungsbild ist eine echte Augenweide.











Bestellen kann man Big Gods & Little Animals mit 12-seitigem Booklet mit vielen Hintergrundinfos (stilvoll gestaltet von Ingo Solbach) für 15,- € + Porto direkt bei Indigo Masala - einfach eMail mit vollständiger Anschrift an: yogendra@india-instruments.de

Zum
Downloadist das Album - außer mit kostenlosem Login direkt hier bei uns - auch bei iTunes und bei allen großen Musikportalen erhältlich.



Big Gods & Little Animals, das Debut-Album von Indigo Masala, wurde im Herbst 2007 von Markus Brachtendorf im Tonstudio Be in Köln aufgenommen, im Frühjahr 2008 von Markus Brachtendorf und Christoph Stoll gemixt und gemastert und am 30.5.2008 offiziell veröffentlicht. Das Album präsentiert elf Songs in ausgefeilten Studio-Arrangements. Das überaus positive Echo der Kritik bescherte eine Nominierung zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und diverse Radiosendungen, u.a. bei HR, MDR und RBB.



Frische, überraschende Weltmusik
- eine würzige Mischung
Masala ist die Bezeichnung für die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Currys. Sie werden in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt – von süßlich über mild bis scharf." Dieser Text ist aus der Wikipedia entnommen. Es lohnt sich hier den Begriff zu klären, denn dann versteht man den Namen der Musik-Gruppe wie auch ihren Stil sofort...

Wir haben es mit frischer, eigenwilliger Weltmusik mit indischem Geschmack im Vordergrund zu tun, die von experimentierfreudigen Leuten offenhörlich mit ziemlicher Begeisterung gespielt wird. Jeder Titel ist wie ein eigenes Curry - in sich vielfältig, immer wieder überraschende Wendungen nehmend. Auf der gesamten auch technisch ausgezeichnet bearbeiteten CD findet sich ein bunter Mix aus vielen Titeln, wobei jeder für sich seinen ganz eigenen Stil aufweist. Es wird nicht langweilig, immer wieder kommt was neues.

Für mich kommt mit dieser Musik jede Menge Freude 'rüber, Übermut, Lust am Leben, am Experimentieren, am Spielen... Ich habe den Eindruck, die Leute von Indigo Masala machen, was ihnen gerade den meisten Spaß bringt, und wir haben Glück, etwas von ihrem Spaß abbekommen zu können. Die Musik ist total gut tanzbar und mitreißend. Am besten ist, sich selber einen akustischen Eindruck zu verschaffen - viel Spaß beim Entdecken!

- Birgit Kratz, www.spirituelles-portal.de

Im spirituellen Portal gibt es auch ein ausführliches Interview mit Indigo Masala.



Vom Kailash in die heutige Welt

Die CD ›Big Gods and little Animals‹ ist zur Zeit meine Lieblings-CD und liegt dort, wo sowas hingehört: im CD-Player neben meinem Bett. Sie hat mich an meine Liebe zur indischen Musik wieder erinnert, zu dem Klang der Sitars und Tablas der klassischen indischen Musik, aber sie ist nicht so steif wie diese, sondern rhythmischer, jazziger, beschwingter, so als hätten die drei das Schwergewicht der klassischen indischen Musik von den Höhen des Kailash heruntergeholt in unsere heutige, sich globalisierende Welt, in der Indien sich eine neue Rolle sucht. Sehr beeindruckend nicht nur die Finger, sondern auch die Zungenkunst des anglo-indischen Tablaspielers Ravi Srinivasan, das für indische Musik ungewöhnliche, aber hier sehr gut passende Cello der Deutsch-Mexikanerin Susanne Xochitl Paul und die virtuose Sitar von Yogendra Jens Eckert aus Braunschweig.

- Wolf Schneider, www.connection.de



Verschmitzt

Faszinierender Weltmusikmix
Die Kakerlake ist in Südasien allgegenwärtig. Niemand mag sie sonderlich, doch man muss sich wohl mit ihr arrangieren. „Sie war vor uns hier, und sie wird uns wahrscheinlich überleben“, sinniert der Tabla-Spieler und Sänger Ravi Srinivasan. Also höchste Zeit, die Kakerlake in einem eigenen Lied zu ehren. Mit dieser skurrilen Huldigung beginnt die Debüt-CD des Trios „Indigo Masala“. Elf Stücke später schließt sich der Kreis mit einem anderen Lobpreis, diesmal an den göttlichen Shiva gerichtet beziehungsweise dessen glückverheißende Personifizierung Shambho.

Von der Kakerlake zu Shambho scheint es ein weiter Weg zu sein. Nicht jedoch für „Indigo Masala“, die mit ihrem Album
Big Gods & Little Animals Entfernungen schrumpfen lassen und Dinge zueinander fügen, von denen man nie gedacht hätte, dass sie so gute Nachbarn sein könnten. Musikalisch wird eine Form von gesundem Globalismus vorgeführt, den man sich in der Wirtschaft so sehr wünschen würde.

Im Zentrum befinden sich die Klänge Nordindiens. Yogendra Jens Eckerts flirrende Sitar und Ravi Srinivasans warm modulierende Tabla-Trommel lassen keinen Zweifel. Die Ragas sind allerdings nur der gemeinsame Bezugsrahmen, von dem aus sich die Gruppe in alle Richtungen öffnet. Afrikanische und arabische Elemente finden sich wieder, Jazz und populäre Musiken Europas mischen sich hinein.

Das Faszinierende und Famose an „Indigo Masala“ ist, dass die einzelnen Bestandteile zu einem neuen Ganzen zueinander finden, ohne dafür ihre Identität aufzugeben. Nicht selten hat man bei Weltmusik den Verdacht, dass ein Ausverkauf der beteiligten Kulturen stattfindet.
Big Gods & Little Animals ist dagegen von einem hörbaren gegenseitigen Respekt geprägt, musikalisch und menschlich.

Schon die Besetzung trägt diese Haltung in sich. Yogendra Jens Eckert ist ein deutscher Sitarist, der seit zwei Jahrzehnten die indische Musik verinnerlicht. Susanne Xochitl Paul, in Kalifornien als Kind mexikanisch-deutscher Eltern geboren, hat mit Cello begonnen, später elektrische Gitarre in einer Punk-Band gespielt und dann ein klassisches Musikstudium absolviert. Und Ravi Srinivasan, in Singapur geboren, tourt in unterschiedlichsten Formationen durch die Welt, begleitet unter anderem traditionelle Kathak-Tänzerinnen oder führt klassische Hindu-Musik auf.

Das Bindeglied - live noch stärker zu spüren als auf der CD - ist der Humor. Technisch arbeitet das Trio auf höchstem Niveau, bleibt dabei jedoch verspielt und unbeschwert. Ein verschmitztes Lächeln zieht sich als roter Faden durch die Musik. Von der Kakerlake bis zu Shiva.

- Ralf Neite, zeitzeichen 7/2008



Herrlich unverkrampft und frisch

Eine Scheibe für alle Weltmusik-Freunde legt die dreiköpfige Formation Indigo Masala mit ihrer CD "Big Gods & Little Animals" vor. Ihr Sound ist herrlich unverkrampft und frisch und vermengt indische Raga-Tradition, Fusion, Jazzrock und viele weitere asiatische Klangzutaten. Farbenreiche Tablas, Ghatam, Kabbas, Sitar, Percussion und Cello werden zu einer atemberaubend groovigen Worldmusic-Mixtur verquirlt. Produziert wurde das Ganze von Markus Brachtendorf, dem Ex-Lecker Sachen-Sänger.

- Ute Bahn, www.inmusic.de


Mit einem Lächeln
Betörende Debüt-CD von „Indigo Masala“
Schon der Auftakt der CD ist ungewöhnlich: Das Cello beginnt mit einem funkigen Motiv, bald legt sich eine kratzig-raue Stimme darüber und skandiert einen Silben-Sprechgesang, wie man ihn aus der indischen Musik kennt. Das Ganze mündet in eine liebliche Melodie, gespielt auf der Sitar, rhythmisiert von der Tabla, unterlegt mit einem Bass-Groove des Cellos. Schon ist man mitten in der Klangwelt von „Indigo Masala“.

Das Eröffnungsstück heißt „Baby Cockroach“ – Baby Kakerlake –, und der Titel spricht Bände. Die Musik ist, vom technischen Niveau her, höchst anspruchsvoll. Aber sie nimmt sich nie zu ernst, sondern kommt verspielt und humorvoll daher (...). „Indigo Masalas“ Debüt-CD „Big Gods & Little Animals“ ist wie eine luftige Brise des Frühlings, der jetzt endlich Einzug halten darf.

Will man die Koordinaten dieser Band bestimmen, muss man um die halbe Welt reisen. Im Mittelpunkt befindet sich die klassische Musik Nordindiens. Allein schon durch die klangliche Dominanz der flirrenden Sitar und der Tabla, des typischen, extrem modulationsfahigen Trommelsets aus Indien. Doch der Sound ist variabel und stützt sich auf viele Säulen. Die verträumte Stimmung aus „N’jet N’jet Semut“ ist von der Westafrikanischen Kora-Musik inspiriert, „Al Garcia“ verströmt andalusischen Charme, und nicht nur „JumJum“ macht Anleihen beim Jazz. Das ergibt Weltmusik im besten Sinne. Kein Wunder bei dieser Besetzung, die kosmopolitischer kaum sein könnte. (...)

Ravi Srinivasans Markenzeichen sind seine samtige Stimme – und vor allem das Pfeifen, das seine Zuhörer in einen Zustand schwebender Leichtigkeit entführt. (...)

Offenheit in alle Richtungen ist stilprägend für „Indigo Masala“. Klassischer Ernst und die Schlichtheit des Pop kommen mit einem verschmitzten Lächeln zueinander. Schönstes Beispiel dafür ist vielleicht die Komposition „Mambo Lassi“, die von einem blauhäutigen indischen Gott zu erzählen scheint, der mit seinem betörenden Pfeifen eine dunkeläugige Dorfschönheit bezaubern will. Vielleicht handelt die Geschichte aber auch von einer Blondine in einem kleinen Ort an der Innerste. Möglich wär's, denn bei „Indigo Masala“ liegt beides direkt nebeneinander.

- Ralf Neite, Hildesheimer Allgemeine Zeitung 25.4.2008




Perfekte Mischung

Indigo Masala, der Name steht für eine Gewürzmischung der besondere Art. Die Preisträger des »Creole Wettbewerbs für Weltmusik 2006« tragen diesen Titel zurecht und verdienen meiner Meinung nach mehr Beachtung in Form eines größeren Auditoriums, mehr Resonanz in Form von gut verkauften und gehörten CDs.

Die Zutaten dieser perfekten Mixtur aus asiatischer, indischer, europäischer, islamischer und afrikanischer Stilistik lassen Herz, Hirn und Ohr weit werden für eine leidenschaftliche, tiefe und facettenreiche Musikrichtung die ich sonst oft vermisse in dem Einheitsbrei vieler esoterischer Rhythmen und Ragas.

Endlich mal wieder unverfälschte, handgemachte Musik, mit Sitar, Tabla und Cello, die mal jazzig, rockig oder meditativ erheiternd eine herzerfrischende Heiterkeit zaubert, die Lust auf mehr weckt.

Bewundernswert wie es den drei Musikern gelingt, mit einer faszinierenden Vituosität, die bei mir einen bleibenden Eindruck und Ausdruck hinterlässt, spielerisch leicht und locker zu wirken.

Man spürt förmlich die Präsenz und die Hingabe der Musiker beim Lauschen der CD, die in jedem Fall auch zum Tanzen einlädt. Dafür sorgen »unerhörte« wechselnde Taktverschiebungen die den Gesängen und Liedern einen Drive verpassen, dem ich mich nicht entziehen kann.

Zweifelsohne hohe Kunst, improvisatorisch, innovativ, aber ohne den intellektuellen Anstrich einer Freejazz-Szene.

Die Trinität dieses phantastischen Musikerensembles beweist wieder einmal, dass »Musik eine Himmelsmacht« ist. Nach diesem, ihren ersten Album hoffe ich auf weitere geniale, einfallsreiche Werke dieser Art und empfehle die CD nicht nur Freunden von Weltmusik, sodern neben den New Age Musik Konsumenten auch Freunden von Jazz, Rock und Pop. Ein inspirierendes Album, das keine Wünsche offen lässt. Perfekt!

- Sanni Grillenbeck, www.connection.de



Vermutlich die heißeste Platte des Jahres

Wenn man zwei indische traditionelle Musiker mit einem Cello mischt – was ist das Ergebnis? Vermutlich die heißeste Platte des Jahres. Gut, einer der indischen Musiker ist eigentlich Deutscher und die Cellistin hat neben ihrer klassischen Ausbildung auch Tage als Punkrockerin gesehen – aber so unerwartet weit weg vom New-Age-Regal? Möglich macht es Be, manchen noch bekannt als Markus Brachtendorf, der sich nach der unverzeihlichen Auflösung von Lecker Sachen der Aufgabe verschrieben hat, mit hauseigenem Label und Studio außergewöhnlichen Talenten auf den Weg zu helfen – wie Indigo Masala zum Beispiel. Die Sounds klingen gleichzeitig ungewöhnlich und vertraut, natürlich deutlich indisch, gut tanzbar, aber nicht nach den Dissidenten. Man weiß nicht, ob man meditieren oder loszappeln soll. Irgendwo zwischen Eigenkomposition, altem indischen Volksgut und hochmodernen Arrangements findet sich ein spezielles Bauchgefühl, welches gleichzeitig beruhigt und anstachelt. Indigo Masala waren die Sensation bei der Creole 2006, sind für den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und selbst Deutschlandradio Kultur – traditionell zurückhaltend – nennt die Band „spektakulär“. Kaufen!

- Chris Elstrodt, Folker! 6/2008



Nice debut CD

Indigo masala is trio that is based in Germany. The band includes the German Yogendra who studied classical Northern Indian music and plays the Sitar. Ravi Srinivasan was born in Singapore to a Anglo-Indian family and he has been performing worldwide with his tabla. The last one is Susanne Xochitl Paul who was born in California out of a Mexican-German family. Her main instrument is the cello but she plays several other instruments as well. So this International trio plays together since 2005 and except for a four track demo CD, this is their first full length CD. The music is clearly influenced by Indian traditional music, but the band doesn’t interpret ate the music in a traditional way. They add influences from many other world music styles and sound a bit groovy jazzy at some moments. A good example of this is Dark cloud which is a really nice, laid back, sitar-jazz tune. What I like is the open minded way this trio makes music. Good Indian traditional music is often hard to understand for untrained listeners, but Indigo Masala makes it accessible by blending it with others styles in a very comfortable way. Nice debut CD by a talented trio of musicians.

- Eelco Schilder,
www.folkworld.eu