|
|
INDIGO
MASALA |
||||
|
|
|
||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Folker! 6/2008
INDIGO
MASALA (Jigit Records JiCD 1039, www.indigo-masala.de)
Wenn man zwei indische traditionelle Musiker mit einem Cello mischt – was ist das Ergebnis? Vermutlich die heißeste Platte des Jahres. Gut, einer der indischen Musiker ist eigentlich Deutscher und die Cellistin hat neben ihrer klassischen Ausbildung auch Tage als Punkrockerin gesehen – aber so unerwartet weit weg vom New-Age-Regal? Möglich macht es Be, manchen noch bekannt als Markus Brachtendorf, der sich nach der unverzeihlichen Auflösung von Lecker Sachen der Aufgabe verschrieben hat, mit hauseigenem Label und Studio außergewöhnlichen Talenten auf den Weg zu helfen – wie Indigo Masala zum Beispiel. Die Sounds klingen gleichzeitig ungewöhnlich und vertraut, natürlich deutlich indisch, gut tanzbar, aber nicht nach den Dissidenten. Man weiß nicht, ob man meditieren oder loszappeln soll. Irgendwo zwischen Eigenkomposition, altem indischen Volksgut und hochmodernen Arrangements findet sich ein spezielles Bauchgefühl, welches gleichzeitig beruhigt und anstachelt. Indigo Masala waren die Sensation bei der Creole 2006, sind für den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und selbst Deutschlandradio Kultur – traditionell zurückhaltend – nennt die Band „spektakulär“. Kaufen! Chris Elstrodt
|
|
|||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
||
|
|
|||||