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Jedes Instrument ist ein Einzelstück mit individueller Farbgebung und Verzierung - die Bilder zeigen lediglich
Beispiele dieses Modells!
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Wie die Rudra-Vina hat auch die Vichitra-Vina zwei grosse
Kürbisresonatoren. Statt eines Resonanzrohres besitzt sie aber einen bundlosen Korpus in Form eines sehr
breiten Instrumentenhalses. Dieser Korpus trägt Resonanzsaiten, Brücke und Wirbel. Zum Spielen wird die Vichitra-Vina
einfach vor dem Spieler auf den Boden gestellt. Wie bei der Rudra-Vina zupft er die Spielsaiten mit Plektren an
Zeige- und Mittelfinger und die Bordunsaiten mit dem kleinen Finger. Die Tonhöhe wird - ähnlich wie bei der
Bottleneck-Technik der Slide-Gitarre - durch Hin- und Herbewegen eines glattpolierten Steines auf den Spielsaiten
verändert. Auch die Vichitra-Vina ist heute ein äusserst selten gespieltes Instrument.
KLANGBEISPIEL
Glossareintrag VICHITRA VINA