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Ratgeber Harmoniumkauf

India Instruments bietet eine breite Palette unterschiedlicher Harmoniumtypen. Orientierungshilfen in der Modellvielfalt gibt unser Ratgeber Harmoniumkauf. Er behandelt die Themen:

Klang & Spielgefühl

Klang ist die Essenz eines Musikinstruments. Mit seinem Klang spricht es zu dir. Alle anderen Kaufkriterien sind letztlich zweitrangig. Nur wenn dir der Klang eines Harmoniums wirklich gut gefällt, wenn er deinen Ohren schmeichelt, dein Herz erfreut und du dich von ihm umhüllt und getragen fühlst, wird er dich inspirieren, das Instrument so viel wie möglich zu spielen. Und wenn du dein Harmonium so viel wie möglich spielst, kann eine innige Beziehung damit wachsen, so dass du immer vertrauter und freier mit ihm wirst.

Allerdings sind klangliche Vorlieben individuell ganz unterschiedlich. Was der eine als warm und weich empfindet, mag der anderen dumpf und matt erscheinen. Und was die eine unangenehm grell und schneidend erlebt, findet der andere wunderbar brillant und strahlend. DEN guten Klang an sich gibt es nicht! Welcher Klang dich ganz persönlich am meisten anspricht und berührt, kannst nur du selbst entscheiden!

Manchmal ist deine individuelle Klangvorliebe ganz einfach herauszufinden. Du hörst irgendwo ein Harmonium und weißt sofort: Genauso soll dein Harmonium klingen! Manchmal ist es aber auch ein längerer Prozess. Vielleicht fehlt dir noch Hörerfahrung und du entwickelst erst mit der Zeit im vergleichenden Hören deinen eigenen Geschmack. Oder du hast eine Vorstellung des perfekten Klangs im Kopf, findest die aber nirgendwo verwirklicht. Wie auch immer: Idealerweise solltest du ein Harmonium selbst live hören, bevor du es kaufst. Nur so kannst du sicher einschätzen, ob sein Klang dich anspricht und inspiriert. Aufnahmen sind nur bedingt hilfreich – der natürliche Klang wird durch die Aufnahme- und Wiedergabetechnik stark verändert. Und verbale Beschreibungen können sich einem Klangerlebnis immer nur ganz vage annähern. In unserem Laden in Berlin (und bei einigen unserer Partner) kannst du deshalb nach Herzenslust ausprobieren - wir haben (fast) immer eine breite Palette unterschiedlichster Harmoniums zum direkten Vergleich vorrätig. Vielleicht kannst du auch mal im Freundeskreis, in einem Workshop oder bei einem Mantrasingen ein Harmonium ausprobieren. Je mehr Hörerfahrungen du sammelst, desto genauer wirst du wissen was du möchtest.

Harmonium Klangbeispiele von India Instruments

Neben dem Klang ist das Spielgefühl das wichtigste Kriterium für die Harmoniumwahl. Kannst du am Instrument gut sitzen? Lässt sich der Blasebalg mit einer einfachen natürlichen Bewegung pumpen? Wie reagieren die Tasten auf deine Berührung? Nur wenn du dich beim Spielen rundum wohlfühlst, wirst du dich immer wieder gerne an das Harmonium setzen. Dabei kann es auch eine Rolle spielen, wie sich die Oberflächen anfühlen und wie das Instrument aussieht. Das Aussehen kann man in Online-Shops zwar gut darstellen, aber das Spielgefühl lässt sich nur im unmittelbaren Ausprobieren am Instrument erleben, genau wie der Klang. Auch das spricht dafür, ein Harmonium erst nach vergleichendem Probespiel zu kaufen.

Musikalische Ausstattung: Zungensätze, Register, Tonumfang, Bordune, Oktavkoppler, Scale-Changer

Was willst du mit deinem Harmonium musikalisch alles machen? Was soll es musikalisch alles können? Klarheit darüber hilft dir, die nötige Ausstattung auszuwählen. Entscheidend für die musikalischen Möglichkeiten eines Harmoniums sind Zahl und Art der eingebauten Zungensätze, Registertrennung, Tonumfang und die möglichen Zusatzfunktionen Oktavkoppler und Scale-Changer.

Es gibt Harmoniumzungen in drei Lagen oder Registern, die jeweils eine Oktave auseinander liegen: Bass ist für tiefe Töne, Male für mittlere und Female für hohe. Standardmäßig haben die meisten Harmoniums zwei Zungensätze, nämlich Bass und Male. Bass sorgt für Wärme im Klang und Male für Klarheit.

Zwei Zungensätze Bass-Male horizontal in getrennten Registerkammern

Zwei Zungensätze Bass-Male horizontal in getrennten Registerkammern


Musikalisch besonders viele Möglichkeiten bieten Harmoniums mit drei Zungensätzen, meist in der Kombination Bass–Male–Female. Die zusätzlichen Female Zungen geben dem Klang Strahlkraft und Brillanz und verbessern mit ihren hohen Frequenzen die Hörbarkeit z.B. beim Singen mit großen Gruppen oder in Instrumentalensembles.

Drei Zungensätze in getrennten Registerkammern: Bass-Male vertikal, Female horizontal

Drei Zungensätze in getrennten Registerkammern: Bass-Male vertikal, Female horizontal


Harmoniums mit nur einem Zungensatz sind selten und eher als Schüler- oder Übeinstrumente gedacht. Ihnen fehlt die Klangfülle zweier zusammen schwingender Oktaven. Sie können aber auch als besonders kleine, leichte und robuste Begleiter für unterwegs sinnvoll sein.

Normalerweise sitzt jeder Zungensatz in seiner eigenen, luftdicht abgeschlossenen Registerkammer. Die Registerknöpfe vorn am Harmonium bewegen mit Zügen die Luftklappen im Innern der Registerkammern. Wenn du einen Registerknopf herausziehst, öffnest du die Klappe in der zugeordneten Kammer und erlaubst der Luft hineinzuströmen und die Zungen zum Klingen zu bringen. Bei Harmoniums mit zwei Zungensätzen kannst du mit den Registerzügen einstellen, ob nur die Basszungen, nur die Male oder beide zusammen erklingen sollen. Bei drei Zungensätzen hast du durch die beliebige Kombinierbarkeit aller drei Register sogar sieben verschiedene Möglichkeiten der Klangeinstellung. Wenn du Wert auf ein sehr variables Klangbild legst, ist das ein großer Vorteil.

Zwei Registerkammern mit je zwei Zügen mit Luftklappen; vorn/oben im Bild drei Bordunzüge

Zwei Registerkammern mit je zwei Zügen mit Luftklappen; vorn/oben im Bild drei Bordunzüge


Bei Modellen ohne Registerzüge, z.B. unseren Compactina, Harinam oder Basic Harmoniums, sitzen alle Zungen zusammen in einer einzigen Luftkammer. Deswegen lassen sich die Zungensätze nicht getrennt anspielen sondern klingen immer zusammen. Wenn dir die Registertrennung nicht wichtig ist, ist das sogar ein Vorteil, denn das Harmonium wird dadurch leichter und robuster.

Die meisten Harmoniums haben vorn außer den Registerzügen auch Bordunzüge. Oft sind die Knöpfe für die Bordune zur Unterscheidung etwas kleiner oder in anderer Farbe oder in einer eigene Reihe. Wenn du einen Bordunknopf herausziehst und die Registerkammer geöffnet ist, in der die Bordunzungen sitzen, dann erklingt beim Pumpen ein Dauerton, ohne dass du eine Taste drücken musst. Oft kannst du auch zwei Borduntöne für einen volleren Grundklang miteinander kombinieren. Das kann dich wunderbar unterstützen, wenn du modale Melodien spielst oder einfache Chants singst. Für Gesangsbegleitung mit wechselnden Akkorden brauchst du aber keine Borduntöne.

Fünf Registerzüge mit vier kleineren Bordunzügen jeweils dazwischen
Fünf Registerzüge mit vier kleineren Bordunzügen jeweils dazwischen


Standardmäßig haben Harmoniums einen Tonumfang von 3 ¼ bis 3 ½ Oktaven.

Tonumfang 3 ½ OktavenTonumfang 3 ½ Oktaven


Modelle mit weniger Tonumfang sind kleiner und leichter und dadurch einfacher zu transportieren.

Tonumfang 2 ¼ Oktaven
Tonumfang 2 ¼ Oktaven


Der verringerte Tonumfang ist allerdings eine Eingeschränkung der musikalischen Möglichkeiten und bringt oft auch eine schlechtere Tonhaltefähigkeit mit sich, weil kleinere Harmoniums weniger Luftvolumen zur Verfügung haben. Wenn du bei der Auswahl aber schon sicher weißt, in welcher Tonlage du dich bewegen und in welchem Stil du spielen willst, kann ein kleinerer Tonumfang genau richtig sein.

Oktavkoppler sind einfache Mechanismen, die bewirken, dass zusätzlich zur gedrückten Taste noch eine weitere Taste im Abstand von einer Oktave mitklingt. Der gespielte Ton wird quasi gedoppelt. Dieser Mechanismus lässt sich nach Bedarf an- oder ausschalten. Es gibt zwei verschiedene Arten von Oktavkopplern, die nicht beide gleichzeitig in einem Harmonium eingebaut sein können. Oktavkoppler nach unten doppeln zur tieferen Oktave und geben dem Klang bassige Wärme, Wucht und Masse.

Oktavkopplerhebel nach unten
Oktavkopplerhebel nach unten


Nach oben, zur höheren Oktave, gibt der Koppler dem Klang Strahlkraft, Brillanz und Schärfe.

Oktavkopplerhebel nach oben
Oktavkopplerhebel nach oben


In jedem Fall erweitert ein Oktavkoppler die musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten deutlich. Bei einem Harmonium mit drei Zungensätzen können damit bis zu sechs Zungen gleichzeitig mit einer Taste angespielt werden, was eine fast orchestral anmutende Klangfülle ergibt. Wenn sie aktiv sind verursachen Oktavkoppler allerdings auch einen höheren Luftverbrauch, was wiederum die Tonhaltefähigkeit beeinträchtigen kann. Und sie sind zusätzliche Bauteile, die das Instrument etwas schwerer, teurer und potenziell empfindlicher machen.

Der Scale-Changer ist ein Mechanismus, durch den sich die gesamte Tastatur in Halbtonschritten verschieben und so die klingende Tonhöhe der Tasten verändern lässt. Damit kannst du mit einem Handgriff von einer Tonart in die andere wechseln, ohne deine Griffe auf den Tasten verändern zu müssen. Wenn du musikalisch versiert bist und sicher transponieren kannst, ist das nicht relevant. Aber wenn dir musikalische Erfahrung fehlt und du öfter auf verschiedenen Grundtönen spielen musst (z.B. weil du unterschiedliche Gesangsgruppen begleitest), dann ist der Scale-Changer eine wunderbare Erleichterung. Auch Scale-Changer sind zusätzliche Bauteile, die das Instrument etwas schwerer, teurer und potenziell empfindlicher machen.

Einstellhebel für Scale-Changer
Einstellhebel für Scale-Changer
Mechanische Ausstattung: Tasten, Balg & Holz

Für Harmoniumtasten gibt es drei verbreitete Bauweisen. Alle haben am sichtbaren vorderen Ende den weißen oder schwarzen Tastenbelag und am hinteren Ende unter der abnehmbaren Abdeckplatte (Jali) dünne Lederstücke zum Abdichten der Luftwege über den Zungen.

Stabtasten bestehen aus einem durchgehenden Stück Holz mit einem kleinen Loch in der Mitte und einer Einkerbung am hinteren Ende. Das Mittelloch steckt auf einem senkrechten dünnen Nagel und ist der Drehpunkt der Taste. In der hinteren Kerbe steht ein weiterer dünner Nagel, der die Taste in der Achse hält. Und auf das hintere Ende drückt eine Feder, damit sich die Taste nicht von allein öffnet. Stabtasten sind die einfachste und billigste Bauart und üblicher Standard bei Harmoniums aus Delhi und Umgebung. Sie neigen manchmal dazu, beim Spielen leichte Geräusche zu machen oder sich zu verklemmen, z.B. wenn sie nicht ganz präzise gearbeitet sind, wenn sich der lange Holzstab etwas verzieht oder wenn die Nägel in der Kerbe und im Drehpunkt nicht ganz zentriert gesetzt sind.

Stabtasten
Stabtasten


Stab-Palettentasten haben in der Mitte einen quer gesetzten dünnen Nagel als Drehachse und sind dadurch sehr gut zentriert. Am hinteren Ende ist der Stab gekürzt und es ist eine Palette mit den Lederdichtungen angehängt. Der Abstand zwischen Tastenstab und Palette lässt sich mit einer Schraube verändern. Dadurch kannst du vorn immer eine exakt gleiche Höhe aller Tasten einstellen. Die Palette hebt sich beim Drücken der Taste immer genau senkrecht von den Luftlöchern, so dass sich ein gleichmäßiger Luftstrom in allen Registern ergibt. Stab-Palettentasten werden auch English Keys oder French Keys genannt.

Stab-Palettentasten
Stab-Palettentasten


Stab-Hebel-Palettentasten ähneln den Stab-Palettentasten. Sie sind aber dreigeteilt und haben die Paletten mit den Dichtungen an einem separaten Hebel, der beim Drücken der Taste vom Tastenstab nach oben gehoben wird. Diese besonders aufwändige Bauweise ist nötig für Harmoniums mit Scale-Changer und mit Oktavkopplung nach unten.

Stab-Hebel-Palettentasten
Stab-Hebel-Palettentasten


Der äußere Balg für die Luftzufuhr kann entweder oben oder an der Seite öffnen. Du kannst ganz nach dem Spielgefühl entscheiden was dir angenehmer ist. Für die Luftzufuhr ist es egal, ob der Balg oben oder seitlich aufgeht.

Oben öffnender Balg
Oben öffnender Balg

Seitlich öffnender Balg
Seitlich öffnender Balg


Die meisten Bälge haben innen eine Feder, die sie von selbst öffnet, wenn du die Verriegelung löst. Das ist bequem, weil du den Balg nicht aktiv öffnen musst, hat aber den Nachteil, dass du beim Spielen immer gegen den Widerstand der Feder pumpst. Wenn du Erfahrung mit dem Harmonium gesammelt hast und die Luftzufuhr differenzierter selbst gestalten möchtest, lässt sich die eingebaute Feder recht einfach entfernen. Umgekehrt kann eine Feder auch recht einfach in den Balg eingesetzt werden, wenn sie dir fehlt.

Der Kasten wird bei den allermeisten Harmoniums entweder aus Teak oder aus Nadelholz gebaut. Teak wird vor allem in Kolkata und Mumbai verwendet. Es ist sehr hart, robust, formstabil und langlebig, allerdings auch etwas schwerer und teurer. Meist ist es schön lebhaft gemasert; deswegen werden Teakholz-Harmoniums oft nur mit transparenter Lackierung versehen.

Teakholz natur
Teakholz natur


Nadelholz verwenden vor allem Harmoniumbauer in Delhi und dem indischen Nordwesten. Es ist relativ billig und leicht, bekommt aber auch schnell Kratzer und Dellen und kann sich durch schwankende Feuchtigkeit verziehen. Bei Nadelholz-Harmoniums werden der Lackierung meistens Pigmente beigemischt, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. So können verschiedene Farben angeboten werden – aber es lassen sich auch Mängel im Holz kaschieren.

Nadelholz natur
Nadelholz natur
Tonhaltefähigkeit, Ansprache & Lautstärke

Bei einem Harmonium sollten idealerweise alle Töne sofort und gleichmäßig laut ansprechen, ohne dauerndes Pumpen möglichst lange gleichmäßig weiterklingen und die Lautstärke sollte sich durch mehr oder weniger kräftiges Pumpen variieren lassen. Allerdings widersprechen sich diese Anforderungen teilweise und lassen sich deswegen nicht alle gleichermaßen verwirklichen. Man muss deshalb das Zusammenspiel der schwingenden Zungen und des Luftdrucks, mit dem sie angeblasen werden, für den gewünschten Spielstil sinnvoll aufeinander abstimmen. In der klassischen indischen Musik z.B. sollen die Töne blitzschnell und kräftig ansprechen und nicht lange nachklingen. So kommen die vielen filigranen Verzierungen und präzisen rhythmischen Akzente gut zur Geltung, mit denen indische Melodien geschmückt werden. Für westliche Gesangsbegleitung mit Akkorden sollen die Töne dagegen eher weich einschwingen und lange stehen bleiben.

Den größten Einfluss auf Tonhaltefähigkeit, Ansprache und Lautstärke hat der Anblasdruck. Der dafür zuständige Anblasbalg ist bei den meisten Harmoniums von außen nicht sichtbar ganz unten im Instrumentenkasten eingebaut, unter Tastatur und Luftkammern. Im Ruhezustand drücken kräftige Federn am Boden des Harmoniumkastens den Anblasbalg flach zusammen. Wenn er aber durch Pumpen mit Luft gefüllt wird, wollen die Bodenfedern die Luft wieder herausdrücken. Abhängig von ihrer Spannung bauen die Federn dabei unterschiedlich viel Druck auf. Bei hohem Druck sprechen die Töne sofort sehr laut an und klingen nur ganz kurz nach – das ist der indische Melodiestil. Bei niedrigem Druck sprechen die Zungen dagegen leise und evtl. leicht verzögert an und klingen lange nach – das ist der westliche Akkordstil. Die Federspannung lässt sich durch Verbiegen und ggf. kürzen relativ leicht verändern. Deswegen können wir bei India Instruments die allgemeine Tonhaltefähigkeit, Ansprache und Lautstärke bei Kauf oder Reparatur eines Harmoniums innerhalb gewisser Grenzen individuell nach Wunsch einstellen. Standardmäßig sind unsere Harmoniums eher weich eingestellt, mit längerer Haltedauer, mittlerer Lautstärke und langsamem Ausklingen der Töne.

Drei Federn auf der Bodenplatte eines Harmoniumkastens
Drei Federn auf der Bodenplatte eines Harmoniumkastens


Bei Harmoniums mit einem relativ kleinen Anblasbalg sind die Gestaltungsmöglichkeiten durch veränderte Federspannung allerdings eng begrenzt, weil einfach nicht genug Luftvolumen zur Verfügung steht. Vor allem das Spiel mit lang stehenden Akkorden mit drei oder mehr Tönen gleichzeitig ist mit kleinem Anblasbalg oft nur mit deutlichen Lautstärkeschwankungen möglich. Das gilt vor allem für Harmoniums mit weniger als drei Oktaven Tonumfang oder mit sichtbarem Anblasbalg in Prisma- statt in Quaderform wie bei unseren Compactina- und Harinam-Modellen. Wer also ein besonders kleines und leichtes Harmonium für unterwegs sucht, sollte sich auf eingeschränkte Tonhaltedauer einstellen und sich mit sehr aktivem und sorgfältigem Pumpen anfreunden.

Wenn die Federspannung wunschgemäß eingestellt ist, aber einzelne Töne verzögert ansprechen oder nur leise und dumpf klingen, dann hat der Hersteller schlecht eingestellte Zungen eingebaut oder Zungen haben sich durch intensives Spiel oder äußere Einwirkungen verformt. Zur Lösung dieses Problems müssen die entsprechenden Zungen justiert werden. Dazu biegt man sie mit viel Erfahrung und Feingefühl in eine besser ansprechende Form. Einzelne schwache Töne bei einem ansonsten guten Harmonium lassen sich so relativ gut verbessern.

Fazit: Tonhaltefähigkeit, Ansprache und Lautstärke sind zwar mit entscheidend für das Spielgefühl, lassen sich aber relativ gut an individuelle Vorlieben anpassen. Bei der Auswahl eines Harmoniums sollten sie deshalb keine all zu große Rolle spielen – auch wenn manche Ratgeber das anders sehen. Wichtiger für eine Kaufentscheidung sollten viel mehr Elemente sein, die sich nicht so leicht verändern lassen. Nur bei besonders kleinen oder kompakten Harmoniums gilt es Einschränkungen zu berücksichtigen.

Reisetauglichkeit

Wer mit einem Harmonium viel unterwegs sein möchte, braucht ein möglichst reisetaugliches Instrument. Ein perfektes Reiseharmonium wäre gleichzeitig leicht, klein und robust und hätte keinerlei musikalische Einschränkungen. Eine solche eierlegende Wollmilchsau unter den Harmoniums ist bisher aber nicht erfunden worden. Je kleiner und leichter das Instrument, desto begrenzter sind tendenziell die musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten. Für unterwegs gilt es deshalb vor allem, persönliche Prioritäten zu setzen und kluge praktische Kompromisse zu finden.

Idealerweise lässt sich ein Harmonium gut einhändig tragen. Ob es 6 kg wiegt oder 12 oder gar 18, macht da natürlich einen großen Unterschied. Gewicht lässt sich unterschiedlich einsparen. Verzicht auf Scale-Changer, Oktavkopplung, Klappmechanismus, Registertrennung oder einen dritten Zungensatz macht das Instrument durch Wegfall von Bauteilen leichter. Man kann das Harmonium aber auch insgesamt kleiner bauen. Dadurch verliert man zwar Tonumfang, aber das ist für Gesangsbegleitung meist egal. Kritischer ist das wegen des kleineren Formats reduzierte Luftvolumen, denn das kann die gleichmäßige Tonhaltefähigkeit vermindern. Ein anderer Weg zur Gewichtsreduzierung ist die senkrechte Konstruktion von Compactina Harmoniums – der schwere äußere Holzkasten fällt dabei weg. Auch bei Compactina-Bauweise wird allerdings das Luftvolumen kleiner. Dafür liegen aber die Balgfedern frei, und mit denen kann man die Tonhaltefähigkeit etwas dem Bedarf anpassen.

Je kleiner ein Harmonium ist, desto einfacher lässt es sich unterwegs verstauen. Je nach Gepäckmenge und Verkehrsmittel kann das ein wichtiger Faktor sein. Viele Modelle haben deshalb einen Mechanismus, der sie in einen integrierten Holzkasten zusammenklappen lässt. Dadurch wird das Packmaß deutlich verkleinert. Allerdings sind die meisten Klappmechaniken etwas umständlich zu handhaben und sie machen das Instrument zusammen mit dem integrierten Kasten auch etwas schwerer. Alternativ können Harmoniums auch insgesamt kleiner oder kastenlos (s.o.) gebaut werden. So ergeben sich kleinere Formate ohne Zusatzgewicht.

Unterwegs wird ein Harmonium fast zwangsläufig durchgeschüttelt und Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt. Da ist Robustheit gefragt. Deswegen sollte ein gut reisetaugliches Harmonium möglichst einfach gebaut sein - schließlich kann sich jedes Bauteil mit der Zeit verziehen, verrutschen, abnutzen oder sonstwie kaputt gehen. Auch das spricht gegen Extras wie Oktavkopplung und Scale-Changer. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Material- und Verarbeitungsqualität. Teakholz ist grundsätzlich härter und weniger klimaempfindlich als weichere Nadelhölzer. Alle Holzteile müssen aber auch gut abgelagert sein, damit sie sich bei Klimaschwankungen nicht verziehen oder reißen. Und die besten Materialien nutzen nichts, wenn sie nicht sorgfältig verarbeitet sind. Das kostet Zeit und braucht spezielle Fertigkeiten. Rundum gute Material- und Verarbeitungsqualität schlägt sich deshalb meist direkt im Preis nieder.

Stimmung

Wenn du heute ein neues Harmonium kaufst, ist das meist gleichschwebend temperiert nach dem Kammerton a' mit 440 Hertz gestimmt. Was bedeutet das? Hertz ist die physikalische Einheit für Tonhöhen. Sie gibt an, wie oft ein Ton pro Sekunde schwingt. Mehr Hertz bedeuten, dass ein Ton höher klingt, und bei weniger Hertz klingt er tiefer. Kammerton nennt man den Referenzton, nach dem gestimmt wird, der also als Maßstab für alle anderen Töne gilt. Das eingestrichene a' (A4 in wissenschaftlicher Schreibung) schwingt hier 440 mal pro Sekunde. Temperiert heißt, dass die Tonabstände (Intervalle) gegenüber den Naturtönen der Obertonreihe verschoben und an besondere musikalische Erfordernisse angepasst sind. Gleichschwebend bedeutet, dass bei der Temperierung alle Halbtonabstände gleich groß gestimmt sind. Dadurch kannst du beliebig zwischen allen möglichen Tonarten wechseln.

Verbindliche Referenztöne sind eine pragmatische Erfindung der klassischen westlichen Musik. Im Lauf der Zeit wurden die Instrumental-Ensembles immer größer und brauchten zum Zusammenspiel einen gemeinsamen Referenzton. Der wurde Kammerton genannt und jahrhundertelang je nach Region, Musikstil und Ensemble unterschiedlich festgelegt. Erst im 18. Jahrhunderts begannen Bemühungen um einen Standard, da man jetzt Tonhöhen mit Stimmgabeln präzis definieren konnte und das Musikleben immer internationaler wurde. Noch durch das ganze 19. Jahrhundert gab es sehr verschiedene Kammertöne. Während z.B. in Frankreich das a' mit 435 Hertz gesetzlich festgelegt wurde, spielte man in England überwiegend bei 452 Hertz. Erst im 20. Jahrhundert einigte man sich auf eine internationale Norm von 440 Hertz. Allerdings ist diese Norm nicht bindend – führende Orchester ebenso wie Ensembles für Alte Musik benutzen z.B. bewusst andere Kammertöne.

In der klassischen indischen Musiktradition mit ihren kleinen Ensembles gibt es keinen Bedarf für einen Standard-Kammerton. Die Instrumente sind flexibel stimmbar und der Referenzton eines Ensembles wird noch heute vom Leiter nach eigenem Ermessen festgelegt – genau wie früher auch im Westen. Harmoniums sind aber in Aufbau und Tonerzeugung ursprünglich europäische Instrumente des 19. Jahrhunderts mit festgelegten Tonhöhen. In der britischen Kolonialzeit wurden sie daher meist nach dem hohen englischen Kammerton von 452 Hertz gestimmt. Erst mit der steigenden Nachfrage im Westen ab dem späten 20. Jahrhundert und dem Siegeszug digitaler Stimmgeräte und Apps haben die meisten indischen Zungenhersteller und Harmoniumbauer auf den 440 Hertz Standard umgestellt. Die großen Vorteile der gleichschwebend temperierten 440er Stimmung sind die weite Verbreitung und die Flexibilität. Du kannst mit den allermeisten anderen heutigen Instrumenten zusammenspielen und beliebig zwischen allen möglichen Tonarten wechseln.

Stimmungen auf einen anderen Kammerton oder mit anderer Temperierung schränken die Flexibilität erheblich ein. Sie können aber auch ganz besondere künstlerische, therapeutische oder meditative Wirkungen entfalten. Manche Menschen empfinden z.B. eine deutlich tiefere Stimmung auf 432 Hertz als weicher und entspannender oder halten sie grundsätzlich für natürlicher, harmonischer und heilsamer. Allerdings werden die Zungen für Harmoniums und Shrutiboxen heute nur noch in 440 Hertz Stimmung produziert. Deshalb müssen Harmoniums und Shrutiboxen in 432 Hertz von Hand umgestimmt werden. Dazu werden die Zungen durch Materialabtrag träger gemacht und schwingen entsprechend langsamer. Der Materialabtrag an der Zungenbasis verringert allerdings die Stabilität der Zungen, so dass sie schneller ermüden und sich verstimmen können. Außerdem kann ein Weiterverkauf schwieriger werden, wenn du dich irgendwann von deinem Harmonium trennen willst. Bei India Instruments kannst du zwar gern individuelle Sonderstimmungen als Sonderanfertigungen in Auftrag geben, aber wir empfehlen das nur, wenn du dich sehr gut auskennst und genau weißt, was du mit dem Harmonium willst. Bei Interesse lass dich dazu bitte beraten.

Indische Harmoniumzunge in C von Ratilal Jivanlal Mistri
Indische Harmoniumzunge in C von Ratilal Jivanlal Mistri


Zum Schluss noch etwas praktische Physik, Gehörpsychologie und Studiotechnik. Die genaue Schwingungszahl von Harmoniumzungen ist wärmeabhängig. Wenn ein Harmonium in Indien bei oft üblichen 30 Grad Celsius auf 440 Hertz gestimmt worden ist, dann klingt es beim Nachmessen in Europa bei 20 Grad Zimmertemperatur etwa ein bis zwei Hertz höher. Die Metallzungen werden durch die niedrigere Temperatur nämlich etwas steifer und damit gespannter. Solche feinen Abweichungen nimmt das Ohr ohne spezielles Training aber kaum als störend wahr. Auffällig verändern kann sich die Tonhöhe allerdings durch übertrieben starkes Pumpen. Das führt zu Überdruck im Instrument – und der hemmt die Schwingung der Zungen und lässt die Tonhöhe damit sinken. Besonders bei tiefen Tönen ist so ein Absacken durch Überdruck deutlich zu hören. Wer mit einem Harmonium in einem guten Tonstudio arbeitet, braucht sich allerdings keine Sorgen zu machen: Wenn das Harmonium getrennt aufgenommen wird, kann aktuelle Audiotechnik mögliche Abweichungen von der Wunschtonhöhe hinterher einfach herausrechnen.

Bezugsquellen

Wenn du weißt, was für ein Harmoniummodell du haben möchtest, ist die nächste große Frage, wo du das herbekommst. Wenn du ganz großes Glück hast, gibt es in deiner Gegend einen etablierten Fachhändler, der selbst aus Indien importiert und unter mehreren verschiedenen Harmoniummodellen auch deinen Favoriten im Sortiment hat. Dort kannst du mehrere Instrumente vergleichen, alles gründlich durchchecken lassen und dann dein Wunschinstrument mit nach Hause nehmen. Idealerweise hat so ein Fachhändler auch eine eigene Werkstatt, wo er Harmoniums stimmt, Undichtigkeiten beseitigt, klemmende Teile gängig macht oder Holzschäden repariert. Dann kannst du auch wieder hingehen, wenn mal etwas kaputt geht oder nach längerem intensivem Gebrauch eine Wartung fällig ist.

Wenn du nicht das große Glück eines Fachhändlers vor Ort hast, ist die nächstbeste Möglichkeit, eine Reise zu einem Fachhändler zu unternehmen. Vielleicht findest du ja einen, zu dem du am selben Tag hin und zurück kommst, oder in einer Stadt, in der du sowieso immer mal wieder bist. Der zusätzliche Aufwand an Zeit und Fahrtkosten lohnt sich in aller Regel. Harmoniums sind einfach keine Normware aus industrieller Massenproduktion, sondern in Kleinserien individuell gefertigte Handwerksstücke.

Wenn du keinen Fachhändler aufsuchen kannst, bietet sich Bestellung im Internet an. Da steht dir zwar die ganze Welt offen, aber die Fülle verschiedenster Angebote ist auch schwer einzuschätzen. Zur Orientierung kann es hilfreich sein, jemanden mit mehr Erfahrung nach Empfehlung für einen Online-Shop zu fragen, z.B. eineN HarmoniumlehrerIn, bei dem/der du mal einen Workshop oder Unterricht hattest oder eineN FreundIn, der/die schon mal online ein Harmonium gekauft hat. Beim Sichten eines Shops kannst du auf genaue und umfassende Darstellung der einzelnen Harmoniums in Text, Bild und Ton achten, auf transparente Herkunft (Markeninstrument oder No-Name?), auf Garantie- und Widerrufsregeln sowie auf Transparenz, Erfahrung und Kompetenz des Anbieters. Wer sich klar zu erkennen gibt, schon viele Jahre im Geschäft ist und selbst auch Reparaturen macht, ist wahrscheinlich eine gute Adresse.

Wenn du online Angebote vergleichst, wirst du verschiedene Händler in Europa und Nordamerika finden, die ganz grob ein ähnliches Preisniveau haben. Bei einem Händler in der EU gehst du kein Risiko ein, denn nach EU-Recht kannst du deine Bestellung ohne Angabe von Gründen widerrufen. Wenn das erhaltene Harmonium also doch nicht das richtige für dich ist, schickst du es einfach innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist zurück. Portokosten und Mühen für eine Rücksendung kannst du dir aber sparen, wenn du schon weißt, welches Modell du gern hättest. Und wenn du unsicher bei der Auswahl bist, wird ein seriöser Händler auf Wunsch gerne im Dialog das für dich wahrscheinlich passendste Modell herausfinden. Der große Vorteil von Onlineversand: Du kannst Klang und Spielgefühl bis zu zwei Wochen lang ganz in Ruhe zu Hause probieren. Diese Zeit hast du in einem Laden nicht. Und vielleicht brauchst du ja ein paar Tage, um dich auf das neue Harmonium wirklich einzulassen und zu entscheiden, ob es wirklich DEIN Harmonium werden soll.

Im Netz findest du auch Händler, die für die Hälfte der europäischen Preise oder noch weniger direkt aus Indien verschicken. Mit etwas Glück kannst du beim Online-Kauf in Indien durchaus gutes Schnäppchen machen. Du kannst dir mit etwas Pech aber auch viel Ärger einhandeln und einiges Geld verlieren. Folgendes solltest du deshalb vor einem Online-Kauf in Indien bedenken:

* Wegen Sprachproblemen und wegen sehr anderer kultureller Konventionen kann es mit indischen Onlinehändlern leicht zu Missverständnissen kommen.

* Die Versandkosten sind oft ganz erheblich und werden nicht immer deutlich angegeben.

* Zum gezahlten Kaufpreis plus Versandkosten kommt bei Einfuhr in die Europäische Union noch die Mehrwertsteuer deines Landes dazu – in Deutschland immerhin 19%. Der große Preisvorteil wird dadurch merklich kleiner.

* Indische Onlinehändler bieten meist No-Name Instrumente mit unklarer Herkunft. Ein verlässliches Qualitätsniveau ist so nicht sichergestellt.

* Indische Onlinehändler sind nicht unbedingt Spezialisten für Musikinstrumente. Manche sind reine Exportunternehmer, die alle möglichen Produkte verkaufen und weder kompetent beraten noch die Qualität ihrer Instrumente selbst richtig einschätzen können.

* Europäische Qualitätsstandards sind in indischer Handwerksproduktion kaum durchzusetzen. Mit kleineren Mängeln wie z.B. unsauberer Stimmung, klemmenden Tasten, fehlender Registertrennung, Undichtigkeiten, lockeren Schrauben, Kratzern und Dellen musst du deshalb immer rechnen. All das einfach so zu lassen, kann die Spielfreude empfindlich schmälern – und hierzulande alles beheben zu lassen, kann einiges an Zeit, Geld und Nerven kosten.

* Bei größeren Mängeln oder Transportschäden, die bei mangelhafter Verpackung oder schlechter Behandlung unterwegs immer entstehen können, bist du auf den guten Willen des Versenders angewiesen. Wenn du erst mal vorab bezahlt hast, kannst du im Konfliktfall berechtigte Rückforderungen kaum durchsetzen.

* Wenn das gelieferte Instrument anders ist als online dargestellt oder als du es dir vorgestellt hast, bist du ebenfalls auf das Wohlwollen des Versenders angewiesen.

* Deine Nebenkosten für Geldtransfer, Versand, Verzollung und Mehrwertsteuer sind bei Problemen in der Regel verloren, selbst wenn du den Kaufpreis für das Instrument zurück bekommst..

* Online-Sicherheit wird in Indien sehr vernachlässigt. Wir kennen Fälle, in denen Hacker durch Manipulation von eMails Zahlungen an indische Onlinehändler auf eigene Konten umgeleitet haben. Das Geld der Käufer war verloren und die Händler wuschen ihre Hände in Unschuld.

Natürlich kannst du auch selbst ein Harmonium aus Indien mitbringen. Allerdings ist es dort gar nicht so einfach, gute Qualität zu finden, vor allem wenn du auf deiner Reise nur begrenzt Zeit hast. Und wenn du ein schönes Instrument gefunden hast, stellt sich die Frage, wie du es mit nach Hause bekommst. Wenn du schon Handgepäck und einen Koffer hast, kannst du es nicht einfach als Reisegepäck mit auf den Flug nehmen. Für den Versand wiederum brauchst du zum Instrument eine sichere Verpackung und musst diverse Formalien regeln. Auch das kostet ungeahnt viel Zeit, Geld und Nerven.

Ein gebrauchtes Harmonium von privat zu kaufen ist immer ein Glücksspiel. Erst recht, wenn du es online kaufst, ohne es vorher gründlich ausprobiert zu haben. Mehr oder weniger viele mehr oder weniger stark verstimmte Töne sind die Regel. Die kannst du zwar nachstimmen lassen, aber das kostet Zeit und Geld. Richtig problematisch wird es allerdings, wenn gravierende verdeckte Schäden vorliegen. Dazu zählen z.B. verzogene oder eingerissene Holzwände der inneren Luftkammern, bei denen Luft entweicht, so dass kaum noch der nötige Luftdruck zum Anblasen der Töne aufgebaut werden kann. Dadurch kann ein Harmonium komplett unspielbar werden. Auf der sicheren Seite bist du bei einem 2nd Hand Harmonium nur, wenn du es mit umfassender Garantie im Fachhandel kaufst.


Damit sind wir am Ende unseres Ratgebers Harmoniumkauf. Wir hoffen sehr, dass er dir gute Orientierung gibt zu allen wesentlichen Fragen gibt. Bitte schreib uns an music@india-instruments.com, wenn dir etwas darin fehlt oder unklar ist oder du deine Erfahrungen beim Harmoniumkauf mit anderen teilen möchtest!

Das Harmonium-Sortiment von India Instruments findest du hier: Harmonium Übersicht